Realschule Gummersbach-Hepel

 

Musicalaufführung 2009

 

 

Eulenspiegel kam bis nach Gummersbach!

So zumindest verlief die Geschichte im Singspiel der Realschule Gummersbach-Hepel. Am Samstag, dem 26. September 2009, führten die Schüler verschiedener Jahrgänge in schillernden Kostümen vor ca. 300 Zuschauern die Geschichte von „Eulenspiegel und der Raub der Grafentochter“ auf. Eulenspiegel (Diana am Weg, 9a) zieht nach Gummersbach, um am großen Jubiläumsfest seine Späße zu machen. Während er noch überlegt, auf welche Weise er den Bürgern der Stadt Gummersbach eine lange Nase dreht, wird Theodora, die jüngste Grafen¬tochter (Lisa Essler, 7c) entführt. Um sich selber vom Verdacht der Komplizenschaft mit den Räubern zu befreien, zieht Eulenspiegel in den Wald um Theodora zu retten. Aber die Räuber sperren ihn zu ihr in den Käfig und so bleibt ihm nichts anderes, als sich mit ihr anzufreunden. Gut, dass es noch den Helden Herbert von und zum Hepel (Melanie Kleinjung, 9a) gibt, der vom Grafen von Berg (Lea Zech, 6c) höchstselbst zur Befreiung der Tochter ausgeschickt wird. Herbert scheut keine Gefahr, um die beiden aus der Gewalt des großen bergischen Räubers Karl (Melissa Hür, 6c) zu befreien. So kommt alles zu einem guten Ende und Herbert kann die Hand der älteren Grafentochter Pia (Kenza Houlet, 7c) gewinnen. Derweil begleiteten 20 weitere Schüler das Geschehen mit passenden Liedern, die das Geschehen untermalten. Die Vorstellung endete in einem tosenden Applaus für die Darsteller der gelungenen musikalische Geschichte und ihre Lehrerinnen, Frau Skorczyk und Frau Gelhausen. Fast ein ganzes Jahr aufwendiger Vorbereitungszeit hatte sich nach Kommentaren aus dem begeisterten Publikum gelohnt. Besonderen Anklang fanden auch die in mühevoller Arbeit selbst hergestellten Kostüme der Textilgestaltungslehrerinnen Frau Adeyemi und Frau Wirtz, die durch die Nähkünste der Fördervereinsvorsitzenden Frau Labusch-Feld unterstützt wurden. Alles in allem ein mehr als gelungener Samstag-Nachmittag, passend zum Jahr des Gummersbacher-Stadtjubiläums, war die einhellige Auffassung der anwesenden Schulgemeinde.