Realschule Gummersbach-Hepel
Praktikumsberichte 2007      
 

 

Praktikumsbericht von Vanessa Wilzoch

Praktikum in einer Tierarztpraxis

Ich habe mein Praktikum in einer Tierarztpraxis gemacht und finde den Beruf der Tiermedizinischen Fachangestellten interessant und abwechslungsreich. Meine Arbeitszeiten waren vormittags von 10.00 - 12.00 Uhr und nachmittags von 17.00 -19.00 Uhr. Die Arbeitsabläufe waren immer wieder verschieden, da fast jedes Tier unterschiedliche Beschwerden hatte. Nach der Schilderung der Symptome durch den Tierhalter folgte eine gründliche Untersuchung durch die Tierärztin. Meine Aufgaben bestanden hauptsächlich darin, der Tierärztin die Instrumente, die für die Untersuchung benötigt wurden anzureichen. Das war z.B. das Stethoskop, die vorbereiteten Medikamente, wie z.B. Spritzen und Akupunkturnadeln, der Tierärztin anzureichen und nach dem Gebrauch zu entsorgen. Zu einer meiner wichtigsten Aufgaben zählte die regelmäßige Desinfektion des Behandlungs- und Operationstisches. Bei anstehenden Operationen durfte ich zuschauen.

Ich fand es interessant zu sehen wie man einen Hund oder eine Katze kastriert. Am spannendsten war es für mich zu sehen, wie man einen Kater kastriert. Bei der Kastration eines Katers werden am Katerhoden die Haare gezupft.

Ein interessanter Arbeitsablauf ist z.B. auch die Untersuchung der Blase oder der Gebärmutter einer Hündin mit dem Ultraschallgerät. Um die Blase oder die Gebärmutter einer Hündin zu untersuchen, muss die Hündin je nach Köpergröße auf den Behandlungstisch gehoben oder auf den Boden gelegt werden. Damit die Hündin angenehmer liegt, haben wir dieser eine Matte unter die Rücken geschoben. Wenn eine Hunderasse einen behaarten Bauch hat, müssen diese Haare vor der Ultraschalluntersuchung mit einem Haarschneidegerät rasiert werden und nach diesem Vorgang wird ein Ultraschallgel auf den Bauch/Unterleib der Hündin aufgetragen, damit die Tierärztin auf dem Ultraschallbildschirm eine Erkrankung erkennen kann und die richtigen Behandlungsschritte einleiten kann. Die meisten Hunde sind von dieser Art der Behandlung nicht begeistert und zappeln, knurren, halten nicht still und versuchen alles, um sich der Untersuchung zu entziehen.