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Praktikumsbericht von Vanessa Wilzoch
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Praktikum in einer Tierarztpraxis
Ich habe mein Praktikum in einer Tierarztpraxis gemacht
und finde den Beruf der Tiermedizinischen Fachangestellten interessant und abwechslungsreich.
Meine Arbeitszeiten waren vormittags von
10.00 - 12.00 Uhr und nachmittags von 17.00 -19.00 Uhr. Die Arbeitsabläufe waren immer wieder
verschieden, da fast jedes Tier unterschiedliche Beschwerden hatte. Nach der Schilderung der
Symptome durch den Tierhalter folgte eine gründliche Untersuchung durch die Tierärztin. Meine
Aufgaben bestanden hauptsächlich darin, der Tierärztin die Instrumente, die für die Untersuchung
benötigt wurden anzureichen. Das war z.B. das Stethoskop, die vorbereiteten Medikamente, wie z.B.
Spritzen und Akupunkturnadeln, der Tierärztin anzureichen und nach dem Gebrauch zu entsorgen. Zu
einer meiner wichtigsten Aufgaben zählte die regelmäßige Desinfektion des Behandlungs- und
Operationstisches. Bei anstehenden Operationen durfte ich zuschauen.
Ich fand es interessant zu sehen wie man einen Hund oder eine Katze kastriert. Am spannendsten
war es für mich zu sehen, wie man einen Kater kastriert. Bei der Kastration eines Katers werden am
Katerhoden die Haare gezupft.
Ein interessanter Arbeitsablauf ist z.B. auch die Untersuchung der
Blase oder der Gebärmutter einer Hündin mit dem Ultraschallgerät. Um die Blase oder die
Gebärmutter einer Hündin zu untersuchen, muss die Hündin je nach Köpergröße auf den
Behandlungstisch gehoben oder auf den Boden gelegt werden. Damit die Hündin angenehmer liegt,
haben wir dieser eine Matte unter die Rücken geschoben. Wenn eine Hunderasse einen behaarten
Bauch hat, müssen diese Haare vor der Ultraschalluntersuchung mit einem Haarschneidegerät rasiert
werden und nach diesem Vorgang wird ein Ultraschallgel auf den Bauch/Unterleib der Hündin
aufgetragen, damit die Tierärztin auf dem Ultraschallbildschirm eine Erkrankung erkennen kann und
die richtigen Behandlungsschritte einleiten kann. Die meisten Hunde sind von dieser Art der
Behandlung nicht begeistert und zappeln, knurren, halten nicht still und versuchen alles, um sich der
Untersuchung zu entziehen.
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